Herbst Übersicht 2021

Der Herbst 2021 in Deutschland, Schleswig-Holstein und Husum-Schobüll

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Deutschland:
Ein warmer und zu trockener Herbst mit reichlich Sonnenschein
Zu Beginn teils noch sommerlich warm, zum Ende herbstlich kühl .
Das Randtief „Hendrik II“ sorgte am 21. Oktober für schweren Sturm, der in der Mitte und im Süden erhebliche Schäden verursachte. Einzig der November präsentierte sich zumeist im Einheitsgrau und zum Ende sogar mit Flockenwirbel bis in mittlere Lagen. Kältere Abschnitte sowie Niederschlagsperioden blieben selten und kurz.
Mit 9,8 °C lag im Herbst der Temperaturdurchschnitt um 1,0 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990.
Bundesweit summierten sich die Niederschlagsmittel auf rund 130 Liter pro Quadratmeter (l/m²) und damit knapp 30 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt der Referenzperiode 1961 bis 1990 (183 l/m²).
Den insgesamt meisten Niederschlag erhielt der Nordschwarzwald, die bayerischen Voralpen und der äußerste Norden mit teils bis zu 300 l/m².
Die Sonnenscheindauer blieb im Herbst mit rund 350 Stunden um 13 Prozent über ihrem Soll von 311 Stunden (Periode 1961 bis 1990).
Der äußerste Norden und die Lüneburger Heide mit örtlich weniger als 240 Stunden.

Schleswig-Holstein:
Das nördlichste Bundesland zählte mit 11,3 °C (9,2 °C) zu den wärmsten Gebieten. Außerdem war Schleswig-Holstein mit über 200 l/m² (232 l/m²) mit deutlichem Abstand das niederschlagsreichste Bundesland. Bundesweit fiel im äußersten Norden von Schleswig-Holstein mit bis zu 290 l/m² der meiste Niederschlag. Die Region zwischen Nord- und Ostsee war mit annähernd 280 Stunden (292 Stunden) das sonnenscheinärmste Gebiet. Mit örtlich weniger als 240 Sonnenstunden zeigte sich die Sonne im äußersten Norden am wenigsten.
Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift
Husum-Schobüll:
Ein zu warmer, leicht zu trockener Herbst mit noch akzeptablem Sonnenschein.
Die September-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.     Am 23.09. und am 30.09. Sturmlage.
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Es gab den ersten Boden- und Luftfrost im Oktober.
Die Sturmtiefs  Hendrik und Ignatz  richteten in unserem Raum nur geringe Schäden an.
Als Begleiterscheinung gab es auch leichte Sturmfluten.
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab etwas zu wenig Niederschlag.
Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Ein durchweg milder trüber November mit zeitweiligem Nieselregen, erst zum Monatsende Abkühlung mit Frost.
Herbstbilanz: Es gab 4 Frosttage, 7 Bodenfrosttage, 1 Sommertag, 8 Nebeltage, 1 Tag mit Graupelniederschlag, Gewitter 1 .

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Jahreszeiten-Statistik Herbst

Diagramme Herbst

Herbst - Temperaturdiagramme

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