Witterungsberichte

Klimaberichte

 
 Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen  Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll99

​​​​Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat Juni 2026

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Deutschland :
Trockener und sehr sonniger Juni 2026 endet mit historischer Hitzewelle.
Nach einem sehr warmen Start in den Juni folgte ein Temperaturdämpfer, bevor sich im weiteren Verlauf hochsommerliche Bedingungen durchsetzten. Gegen Monatsende stellte sich über Mitteleuropa eine sogenannte Omega-Wetterlage ein, die die Großwetterlage maßgeblich prägte: Dabei wird ein stabiles Hochdruckgebiet von zwei Tiefdruckgebieten flankiert und bildet in der Höhenströmung ein Muster, das an den griechischen Buchstaben Omega (Ω) erinnert. Solche Wetterlagen führen häufig zu einer blockierten atmosphärischen Zirkulation, wodurch sich Wetterverhältnisse über mehrere Tage oder sogar Wochen kaum verändern. Dies begünstigte im Juni in Deutschland eine außergewöhnlich intensive und anhaltende Hitzewelle mit verbreitet hoher thermischer Belastung. Nach vorläufigen Messungen wurden dabei verbreitet sehr hohe Temperaturen registriert: Sogar der deutschlandweite Allzeitrekord wurde nach vorläufigen Messungen mit 41,7 °C  in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) am 28. geknackt. Die Niederschläge waren regional sehr unterschiedlich verteilt und in der Summe unterdurchschnittlich. Die Sonne schien den vierten Monat in Folge mehr als im Klimasoll. 
Einer der wärmsten Junimonate mit extremer Hitze zum Monatsende.
Der erste meteorologische Sommermonat war von starken Temperaturkontrasten geprägt. In der Bilanz war der Juni 2026 mit einem Temperaturmittel von 19,5 °C außergewöhnlich warm und belegt damit nach aktuellen Auswertungen Platz 2; nur 2019 war es mit 19,8 °C noch wärmer. Die Abweichung gegenüber dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 lag bei 4,1 Grad (15,4 °C). Selbst der Vergleich mit der aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (16,4 °C) offenbart einen deutlichen Überschuss von 3,1 Grad. Zur Monatsmitte war man davon jedoch weit entfernt, denn nach einem warmen Start folgte vorübergehend ein verhältnismäßig kühler Witterungsabschnitt . Anschließend etablierte sich in der dritten Dekade vor allem in den westlichen Landesteilen eine Hitzewelle mit extrem heißer und feuchter Luft aus südlichen Gefilden. Am Oberrhein gab es beispielsweise acht bis zehn Sehr Heiße Tage.  Am 27. wurde deutschlandweit an 46 Stationen die 40-Grad-Marke geknackt. Der Monatshöchstwert und vorläufig gleichzeitig der deutschlandweite Allzeitrekord wurde am 28. in Neißemünde-Coschen (Brandenburg) mit 41,7 °C gemessen. In vielen Regionen purzelten die Monatsrekorde, teils auch die Allzeitrekorde für die Höchstwerte. In den Nächten war es zum Monatsende oftmals tropisch warm mit Tiefstwerten deutlich über 20 °C, örtlich über 25 °C. 
Niederschlagssoll nicht erfüllt und sehr inhomogene Verteilung.
Zum Ende des ersten meteorologischen Sommermonats wurden rund 66 l/m² an Niederschlag registriert. Damit war es im Juni trockener als im langjährigen Mittel; gegenüber der Referenzperiode 1961 bis 1990 (85 l/m²) fiel etwa ein Fünftel weniger Niederschlag. Selbst im Vergleich mit der aktuelleren und trockeneren Referenzperiode 1991 bis 2020 (76 l/m²) ergibt sich ein Defizit von circa 13 %. Die Niederschläge waren dabei sehr inhomogen verteilt. Während am Alpenrand und im äußersten Nordwesten 120 bis 180 l/m² fielen, waren es am Mittel- und Oberrhein, in Unterfranken und im Großraum Berlin nur 15 bis 30 l/m². Punktuell kam bei heftigen Gewittern, die vor allem am Monatsende auftraten, lokal der gesamte Monatsniederschlag in kurzer Zeit vom Himmel. Die höchste Tagesniederschlagssumme gab es am 27. mit 77,2 l/m² in Erfde (Schleswig-Holstein).
Sonne poliert ihre Bilanz in der zweiten Junihälfte ordentlich auf.
Nachdem bis zur Monatsmitte lediglich knapp 90 Sonnenstunden zu Buche standen, legte sich das Zentralgestirn in der zweiten Junihälfte ordentlich ins Zeug und damit gab es insgesamt rund 248 Std.. Das waren über 20 % mehr als in der Referenzperiode 1961 bis 1990 (203 Std.). Auch im Vergleich mit der jüngeren Referenzperiode 1991 bis 2020 (216 Std.) ergab sich noch eine positive Abweichung von 15 %. Der Juni war der vierte Monat in Folge, der deutlich sonniger ausfiel als im vieljährigen Mittel.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Der äußerste Norden wartete mit einem Temperaturmittel von 17,7 °C (15,0 °C) auf. Obwohl Schleswig-Holstein mit diesem Wert abgeschlagen wohl den letzten Platz im Bundesländervergleich einnimmt, war es auch dort im Juni ungewöhnlich warm. Selbst auf Helgoland wurde am 27. mit 30,4 °C ein Heißer Tag verzeichnet, was dort einen neuen Allzeitrekord bedeutete. Auch sonst gab es am Monatsende einige Allzeit-Temperaturrekorde. Die Monatsniederschlagsmenge betrug deutlich überdurchschnittliche rund 87 l/m² (69 l/m²) und in keinem Bundesland fiel im Juni mehr Niederschlag. In Erfde fiel am 27. in Verbindung mit einem heftigen Gewitter mit 77,2 l/m² an einem Tag annähernd diese Monatssumme. Der Wert war gleichbedeutend mit dem deutschlandweiten Tagesniederschlagsmaximum für Juni. Die Sonne schien mit etwa 239 Std. (225 Std.) knapp überdurchschnittlich lange.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel  Niederschlag. Die Sonnenscheindauer lag über dem langjährigen  Durchschnitt.
Der Juni begann auch in Schobüll vielversprechend warm, wechselte dann aber schnell in eine kühle und wechselhafte Witterung. Erst nach der Monatsmitte stellte sich eine Witterung mit feucht-warmer bis -heißer Luft ein. Die ersten negativen Auswirkungen gab es dann in der Nacht vom 19. auf den 20. Juni mit einer Gewitterlinie.  Die vorlaufende Böenwalze bescherte der Westküste Windböen von 100 km/h und mehr. Die angerichteten Schäden ließen den Verdacht einer zusätzlichen Windhose aufkommen.
   - Zeitpunkt: gegen 02:45 Uhr MESZ. Möglicher Tornado deckt Dächer von Wohnhäusern nordwestlich von Husum großflächig ab. Aus einer Meldung des SHZ vom 20.06.2026: "Nach heftigem Unwetter: Mehrere Dächer in Husum beschädigt - Das Unwetter hat in Nordfriesland seine Spuren hinterlassen. In Husum stürzte ein Baum auf ein Hausdach, in Schobüll sorgte mutmaßlich eine Windhose dafür, dass Dächer abgedeckt wurden. - 
Den Höhepunkt der deutschlandweiten Hitzewelle erreichte Schobüll am 26.06. ( 33,5 °C ) und 27.06. ( 31,6 °C ) einschließlich einer Tropennacht. Am 27.06. zog dann eine Gewitterlinie von Südwest auf. Unter ständiger Intensivierung und Ausbreitung über ganz Schleswig-Holstein gab es örtlich wieder einige Schadensereignisse. Beeindruckend war die hohe Anzahl von Blitzen, die flächendeckend zu beobachten war. Nur etwas kühler ging der Juni dann zu Ende.

Temperatur

Monatsmitteltemperatur               17.4 °C  
Referenzperiode 1961-1990         +2.9 K
Referenzperiode 1991-2020         +2.4 K

Die Monatshöchsttemperatur von 33.5°C wurde am 26. des Monats gemessen.
Monatstiefsttemperatur  erreichte 4.3°C am 17. Juni.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von 3.3°C wurde am 17.06. gemessen.
Frosttage = 0
Bodenfrosttage = 0
Eistage = 0
Reifglätte =  0
Eisglätte = 0 
Schneeglätte = 0 
Glatteis = 0 Tage
Sommertage (>= 25 °C) = 9
Heiße Tage  ( >= 30 °C)  = 2
Tropennächte = 1
Gewittertage = 6
 
Sonne 

Monatssumme                                    252 Std. 
Referenzperiode 1961-1990               120 %
Referenzperiode 1991-2020               117 %

heitere Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung <1,6/8) =4
trübe Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung>6,4/8) = 5

Niederschlag

Monatssumme                                            95 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990                        139 %
Referenzperiode 1991-2020                        130 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 09. Juni mit  16.8 mm ( 00-24 MEZ ),
Es gab an 17 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 0.1 mm,
an  0 Tagen messbaren abgesetzten Niederschlag,
an  3 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 10.0 mm,
an  0 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 20.0 mm,
Schneefall = 0
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 0
Gefrierender Regen =  0
Hagel = 0
Nebeltage = 0
Gefrierender Nebel = 0
Tau  = 3
Reif = 0
 
Schnee
  - 

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 20. mit 70.9 km/h gemessen. 
Starker Wind (Windstärke 6) wehte an einem Tag.
Max Windböen :  20.06.2026   
List 107 km/h , Nordstrand 117 km/h , Hooge 105 km/h ,  Büsum 118 km/h

Die fünf höchsten Juni Monatsmittel-
temperaturen seit 2002

17,4 °C        2019 
17,4 °C        2026 
17,1 °C        2021 
16,8 °C        2003 
16,8 °C        2023   

Die fünf höchsten Juni Tagesmittel-
temperaturen seit 2002

26,2 °C        27.06.2026
25,7 °C        17.06.2021
25,4 °C        25.06.2019
25,1 °C        26.06.2026
24,0 °C        26.06.2020

Die fünf höchsten Juni Tagesmaxima
der Temperatur seit 2002

33,5 °C        26.06.2026
33,2 °C        17.06.2021
32,7 °C        25.06.2019
31,6 °C        27.06.2026
31,3 °C        26.06.2020
 
©   www.schobuell-wetter.de

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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete Juni 2026​​​​

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Deutschlandweit war der Juni 2026 zusammen mit dem Juni 2003 der zweitwärmste Juni seit 1881. Selbst an den Küsten war es deutlich wärmer als im Mittel 1961-1990. Insbesondere an der Nordsee gab es ein Plus an Niederschlag.
Eine lange anhaltende, intensive Hitzewelle in Europa in der zweiten Monatshälfte machte sich auch an den deutschen Küsten bemerkbar. Den Höhepunkt erreichte die Hitzewelle hier am 26. und 27. Juni. In der Nacht zum 27. Juni wurde verbreitet eine Tropennacht gemeldet (Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 °C  sinkt). Am 27. Juni stiegen die Temperaturen tagsüber gebietsweise auf mehr als 35 °C an. Eine Reihe von Stationen meldete einen neuen Hitzerekord für den Monat Juni. Dazu zählt auch Helgoland, wo erstmals seit Messbeginn die 30-Grad-Marke überschritten wurde.
Bei Unwettern am 19. und 20. sowie am 27. und 28. Juni traten an der Nordsee Böen bis Orkanstärke auf. Zudem gab es teils kräftige Niederschläge. An der Nordsee kamen am 27. Juni gebietsweise Tagesniederschläge von mehr als 50 Millimeter zusammen.

Nordseeküste 
Die Monatsmitteltemperaturen bewegten sich weitgehend zwischen 16,5 und 18,5 °C . Damit war es um etwa 2,5 bis 3,5 K (Kelvin) wärmer als im Mittel. Insgesamt traten meist 3 bis 10 Sommertage und 1 bis 5 Heiße Tage auf.
  - Die Monatsniederschläge lagen verbreitet zwischen 80 und 140 mm , gebietsweise fiel auch mehr. Das entsprach etwa 115 bis 220 % (Prozent) der Mittel.
  - Die Sonne schien meist für 230 bis 270 Std.. Die Sollwerte wurden damit um bis zu 15 % überschritten.
Kräftiger Wind mit stürmischen Böen der Stärke 9 Bft (Beaufort) und mehr trat insbesondere am 13. und 14., am 19. und 20. sowie am 27. und 28. Juni auf. 

Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990.
Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

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Jahresbericht

Witterungsbericht Jahr 2025  Husum-Schobüll

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Deutschland : 
In 2025 präsentierte sich Deutschland sehr warm, sonnenreich und niederschlagsarm, mit einer historischen Frühjahrstrockenheit im Osten. Anfang Juli geriet das Land unter extremer Hitze ins Schwitzen, während der September vor allem im Westen mit intensiven Regenfällen aufwartete. Im Oktober wurde der sonnige Jahresverlauf gebietsweise durch ungewöhnlich trübe Verhältnisse unterbrochen, ehe sich auf der Zielgeraden die Sonne erneut großzügig zeigte.
  - Im Gesamtbild ein ungewöhnlich warmes Jahr mit extremer Hitze Anfang Juli.
Das Temperaturmittel lag im Jahr 2025 mit 10,1 °C um 1,9 Grad über der international gültigen Referenzperiode 1961-1990 (8,2 °C) sowie 0,8 Grad über der Vergleichsperiode 1991-2020 (9,3 °C). Damit zählte 2025 zu den zehn wärmsten Jahren seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1881. Die thermische Talsohle wurde am 18.2. an der Station Deutschneudorf-Brüderwiese im Erzgebirge mit -19,7 °C registriert. Frühjahr und Juni fielen anschließend deutlich zu mild bis warm aus; im Süden zählte der erste meteorologische Sommermonat zur Spitzengruppe der wärmsten Junimonate. Dieser frühe Wärmeschub gipfelte Anfang Juli in extremer Hitze: Der bundesweite Höchstwert wurde am 2.7. in Andernach, 15 km nordwestlich von Koblenz, mit 39,3 °C gemessen. 
  - Sehr trockenes Jahr 2025 – nass war vor allem der Juli und die erste Herbsthälfte.
2025 endet in Deutschland voraussichtlich mit 655 l/m² Niederschlag. Gegenüber der Referenzperiode 1961-1990 (789 l/m²) entsprach dies einer Abweichung von -17 Prozent. Im Vergleich zur Periode 1991-2020 (791 l/m²) war es ebenfalls mit -17 Prozent deutlich zu trocken. Maßgeblich für das Defizit war eine vom DWD analysierte Trockenphase von Februar bis Mai. Der Juli fiel verbreitet zu nass aus. Der September brachte vor allem dem Westen/Südwesten regional sehr hohe Niederschläge, darunter am 8.9. die höchste Tagesmenge des Jahres mit 134 l/m² an der Station Bedburg-Weiler Hohenholz in NRW. Die höchsten Jahressummen traten mit über 1500 l/m² in den Staulagen der Alpen und des Schwarzwaldes auf.
  - 2025 geht als eines der fünf sonnigsten Jahre seit 1951 in die Bilanz ein.
Mit über 1945 Std. lag die Sonnenscheindauer im Jahr 2025 rund 26 Prozent über dem Klimamittel von 1544 Stunden (Periode 1961-1990) und rund 17 Prozent über der neueren Referenzperiode 1991 bis 2020 (1665 Stunden). Auf dem Weg zu einem neuen Sonnenscheinrekord wurde die Bilanz lediglich durch den Juli und Oktober nach unten korrigiert.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein : 
Das Wetterjahr 2025 in Schleswig-Holstein nahm im äußersten Norden einen ausgesprochen warmen und sonnigen Verlauf. Das Jahresminimum wurde am 18.2. in Grambeck mit -12,8 °C gemessen. Bereits im anschließenden Frühjahr stellte sich jedoch ein deutlicher Richtungswechsel ein: So verlief es ungewöhnlich mild und ging zugleich als sonnigstes Frühjahr seit Beginn der Messungen in die Statistik ein. Der Sommer erreichte sein Maximum am 2.7. mit 37,6 °C, ebenfalls in Grambeck; zugleich zählte der Juli zu den zehn niederschlagsreichsten. Diese nasse Tendenz setzte sich im Herbst fort, als auch der Oktober ungewöhnlich niederschlagsreich aus dem Jahresverlauf herausstach. In der Jahresbilanz erreichte die Mitteltemperatur 10,1 °C (8,3 °C) und lag damit 1,8 Grad über dem Klimamittel, die Niederschlagsmengen erreichten rund 730 l/m² (788 l/m²) und blieben insgesamt leicht unter dem Soll, während die Sonnenscheindauer mit etwa 1855 Std. (1567 Std.) ein Plus von rund 18 Prozent verzeichnete und 2025 damit voraussichtlich zu den fünf sonnigsten Jahren der Zeitreihe zählt.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
- 2025 Jahresmitteltemperatur  10.0 °C.
- Jahressumme Niederschlag 785 mm.
Die höchste Tagessumme von 62.0 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 30.07.2025 gemessen.
Dies war die höchste gemessene Tagessumme Niederschlag seit Messbeginn in Schobüll.
-  1868 Std. Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab an 9 Tagen eine  Schneedecke ( Max 3 cm),  keine Tropennacht.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 23.03.2025 , Ende am 20.11.2025.

Januar :
Die Januar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Der Niederschlag und die Sonnenscheindauer lagen über dem langjährigen Durchschnitt. 
Wärmere und kühlere Tage wechselten sich ab, , anfangs durch Tiefdruckeinflüsse mit Wind und winterlichen Erscheinungen, ab Mitte des Monats ein beständiges Hoch oft auch begleitet von Nebel und Nachtfrösten. Die Sonne schaffte es dann gegenüber dem Vormonat doch öfter.
Neujahr versank im Dauerregen, ab 03.01. gab es kurzzeitig eine Schneedecke.  Am 06. Januar schaufelte Tief Bernd milde und feuchte Luft in unsere Region, verbunden mit ordentlich Wind, an den Küsten bis zu 117 km/h.
Februar :
Die Februar-Monatsmitteltemperatur war leicht über dem langjährigen  Durchschnitt. Es gab sehr wenig Niederschlag. Die Sonnenscheindauer  lag nur wenig über dem langjährigen Durchschnitt.
Die Wetterlage im Februar 2025 wurde überwiegend bestimmt von Hochdruckeinfluss. Trübe Tage, die ab und zu auch einmal Sonnenschein zuließen, begleitet abwechselnd von milden und frostigen Temperaturen, bestimmten die teils winterliche, aber auch milde Witterung. Unter dem Einfluss eines Tiefs lag sogar an einem Tag (13.02.) eine dünne Schneedecke. Hervorzuheben ist die sehr geringe Niederschlagssumme. Es war die geringste Niederschlagssumme in einem Februar seit Aufzeichnungsbeginn in Husum-Schobüll .
März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab wesentlich zu wenig Niederschlag wie auch schon im Februar. 
Die Sonne schien weit über dem Durchschnitt.
Überwiegend prägten Hochdrucklagen das Wettergeschehen. Während es am Tage ruhiges, freundliches und  mildes Frühlingswetter gab, wurde es nachts recht frisch, gepaart mit Frost, Reif und Nebel.  Nur am 30. März sorgte ein Sturmtief mit 70% des Monatsniederschlages für wechselhaftes Wetter. 
April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab wieder zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien über dem Durchschnitt.
Überwiegend Hochdruckeinfluss bestimmte das Wetter im April.  Anfangs kühl mit Nachtfrösten, dann langsame Erwärmung mit nächtlicher Abkühlung und vereinzelt Bodenfrost.  Zur Mitte des Monats bestimmte neblig-trübes Wetter unter Tiefdruckeinfluss unseren Raum.  Am 19.04. (Ostersamstag) sorgte Dauerregen für eine Niederschlagssumme von über 20 mm. Reichlich Sonnenschein und ansteigende Temperaturen ließen den Monat ausklingen.
Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Die Niederschlagssumme entsprach etwa dem Referenzwert.
Die Sonne schien über dem Durchschnitt. Bis zur letzten Dekade des Monats brachten Hochdruckrandlagen meist kühlere Luftmassen mit wenig Niederschlag. Dann stellte sich mit einem Tief über dem Ostseeraum die Wetterlage um und lang ersehnte Niederschläge brachten etwas Entlastung für die trockenen Böden. Dann gestalteten Nordseetiefs das Wetter wechselhaft. Schwülwarme Luft aus Südwest am letzten Monatstag sorgte dann für  Gewitterentwicklung zum Monatswechsel.
Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Die Niederschlagssumme entsprach etwa dem Referenzwert. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der Juni begann kühl, unter Tiefdruckeinfluss überquerten kühle und feuchte Luftmassen unseren Raum und gestalteten das Wetter wechselhaft.
Danach versuchte zeitweise hoher Luftdruck die Wetterlage zu beruhigen. Am 22. und 23.06. sorgte ein Tiefausläufer dann für windiges , kühles und nasses Wetter, anschließend wurde dann der Weg frei zum Monatswechsel für mäßig warme und trockenere Luft unter Hochdruckeinfluss.
Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonnenscheindauer war geringer als im Normalbereich..
Am Rande eines Azorenhochkeils über Mitteleuropa gelangte mit einer westlichen/nordwestlichen Strömung häufig mäßig warme Meeresluft nach Schleswig-Holstein. Wobei dann zwischenzeitlich Tiefeinflüsse aus Skandinavien und auch Polen ihren Einfluss geltend machten. So war der Juli ein recht wechselhafter Monat, ortsgenaue Vorhersagen waren zwangsläufig schwer vorherzusagen. Am 30.Juli bescherte uns Tief Karl-Heinz von Dänemark kommend Dauerregen durchsetzt mit Starkniederschlägen. Die Tagesniederschlagssumme (00-24) betrug 62.0  l/m² und war damit die höchste Tagessumme seit Aufzeichnungsbeginn in Schobüll.
August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Der August 2025 war anfangs etwas zu warm, dann ab Mitte des Monats zu kalt. Der Einfluss einer Hitzewelle reichte nicht bis ins nördliche SH, auch die mitgeführten Gewitterlagen beeinflussten unseren Raum nur wenig.
Tiefs über Südskandinavien bescherten uns in der ersten Monatswoche ergiebigen Regen.  Danach reichte es oft nicht einmal zu messbaren Niederschlägen ( wenig wirksame Tiefausläufer ).  Temperatur und Sonnenschein bewegten sich in einem freundlichen Auf und Ab.  Erst zum Ende des Monats setzte sich wieder niederschlagsreicheres Wetter durch.
September :
Die September-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu wenig  Niederschlag. 
Die Sonnenscheindauer lag leicht über dem langjährigen  Durchschnitt.
Der September begann überwiegend leicht zu warm und unbeständig mit teils kräftigen Niederschlägen und Wind, aber auch sonnigen Abschnitten.
Am 15./16. 09. rüttelte uns ein Sturmtief mit viel Wind und schauerartigen Starkniederschlägen ordentlich durch.  Zum Herbstbeginn bis zum Ende des Monats bescherte uns dann ein beständiges Hoch einen überwiegend freundlichen Witterungscharakter, wobei zum Ende die nächtlichen Temperaturen empfindlich absackten.
Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Die ersten 3 Tage im Oktober wurden noch von einem sich abschwächenden Hoch mit leichtem Nachtfrost geprägt, bevor dann die Frontensysteme eines Orkantiefs einen Wetterumschwung einleiteten. Es folgte eine Hochdruck Randlage, die uns auch begünstigt durch die Nähe zur warmen Nordsee bis etwa zum 20. d.M. trübes und zu Nieselregen neigendes Wetter bescherte. Ein Sturmtief (Joshua) , welches am 24. Oktober von Dänemark nur sehr langsam nach Südskandinavien zog, sorgte in den folgenden Tagen für wechselhaftes und stürmisches Wetter. 
Maximale Windgeschwindigkeiten am 24.10.2025 an der Westküste SH:
List                100 km/h    Hallig Hooge  109 km/h   Nordstrand   113 km/h
St. Peter-Ording  106 km/h     Büsum   117 km/h
November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Die anfänglich feucht/milden Luftmassen wurden ab Mitte des Monats von maritimer Polarluft abgelöst. Es folgten Tage mit winterlichen Wettererscheinungen bevor zum Ende des Monats wieder milde Meeresluft herangeführt wurde. 
Dezember :


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 zu den einzelnen Monatsberichten

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