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Witterungsberichte

Klimaberichte

 
 Klimareferenzperioden
Seit Beginn des Jahres 2021 ist der Zeitraum 1991-2020 die neue WMO-Referenzperiode.
Grundlage für die Abweichung von den langjährigen  Mittelwerten und Summen der Monate und Jahre bleibt vorerst die Referenzperiode 1961-1990.

Monatswitterungsbericht Husum-Schobüll

​​​​Witterungsverlauf in Husum-Schobüll für den Monat März 2025

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Deutschland :
Zweitsonnigster, äußerst trockener und zu milder März.
Im  März kamen Sonnenanbeter voll und ganz auf ihre Kosten. Das Zentralgestirn schien in einigen Regionen rekordverdächtig lange. Des Weiteren war es verbreitet deutlich zu mild und viel zu trocken, wodurch die Waldbrandgefahr bereits früh im Jahr deutlich anstieg. Außerdem lag die Bodenfeuchte in den oberen Schichten besonders im Norden des Landes gebietsweise bis zu 20 Prozent (%) unter den langjährigen Minimalwerten. Tiefere Bodenschichten waren jedoch noch gut versorgt und die Grundwasserspeicher aufgefüllt. Maßgeblich verantwortlich für die niederschlagsarme und sonnenscheinreiche Witterung waren ausgeprägte Hochdruckwetterlagen. An insgesamt 20 Tagen im März wurde eine hochdruckgeprägte Wetterlage klassifiziert.
- Im März lag das Temperaturmittel bei 6,1 °C und damit um 2,6 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (3,5 °C). Auch der Vergleich mit der aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (4,6 °C) ergibt immer noch einen Überschuss von 1,5 Grad. Zwar gab es verbreitet an 10 bis 20 Tagen Nachtfrost, aber durch die sehr milden Tageshöchsttemperaturen und damit stark ausgeprägten Tagesgängen, reichte es dennoch für einen deutlich zu mildem Monat.
- Gerade einmal 19 l/m² landeten im  März in den Messbechern. Gegenüber den Referenzperioden 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 (jeweils 57 l/m²) war es also fast 70 % trockener und damit gehörte der vergangene März zu den trockensten seit Messbeginn im Jahre 1881. Insbesondere im Norden und Nordosten des Landes fielen in der Fläche nur um 9 l/m², wodurch der Oberboden besonders stark austrocknen konnte Verantwortlich für die ausgeprägte Trockenheit, die in einigen Regionen bereits seit Anfang bzw. Mitte Februar andauerte, waren Hochdruckgebiete, die sich immer wieder über Mitteleuropa oder in der näheren Umgebung festsetzten. Besonders zu Beginn der dritten Märzdekade gab es in der Mitte und im Süden Deutschlands bereits die ersten Gewitter mit sommerlichem Charakter. Laut Radarauswertungen fielen lokal 20 bis 40, punktuell auch um 50 l/m² in wenigen Stunden.
 -  Photovoltaikanlagenbesitzer dürfte der vergangene März ein Lächeln ins Gesicht gezaubert haben, denn am Ende des Monats standen 199 Std. Sonne in den Büchern. So viele Sonnenstunden sind statistisch normalerweise nur in den Sommermonaten zu erwarten. Bisheriger Spitzenreiter ist mit 235 Std. der März 2022. Das Soll (111 Std.) wurde im diesjährigen März um mehr als 75 % überschritten (Periode 1961 bis 1990). Auch im Vergleich mit der Periode 1991 bis 2020 (127 Std.) zeigte sich immer noch ein Überschuss von über 50 %. Es ist allgemein zu erkennen, dass in den letzten zwei Jahrzehnten der März flächendeckend immer sonniger wurde. Dieses Jahr waren für die außergewöhnlich sonnige Witterung die Hochdruckgebiete Ingeborg, Juma, Konstantina, Liora und Manuela verantwortlich. Am geringsten fiel das Überangebot im Süden des Landes aus, da sich dort immer wieder Wolkenfelder, die zu Tiefdruckgebieten über Südwest- und Südeuropa gehörten, bemerkbar machten. 

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Der äußerste Norden konnte im März mit einer Mitteltemperatur von 5,6 °C aufwarten, womit Schleswig-Holstein zu den kühlsten Bundesländern gehörte. Dennoch war die positive Abweichung von 2,5 Grad gegenüber dem vieljährigen Mittel (3,1 °C) recht ordentlich. Wie knochentrocken sich der vergangene Monat präsentierte, zeigte die Niederschlagsmenge von lediglich 9 l/m² sehr deutlich. Damit war es der niederschlagsärmste März seit Messbeginn und das, nachdem bereits der Februar schon ungewöhnlich trocken ausfiel. Die Sonne hingegen schwang sich in ungeahnte Höhen und bescherte den Schleswig-Holsteinern ganze 201 Std. (105 Std.). Getoppt wurde dieser Wert einzig und allein im März 2022.

 Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - vorläufige Auswertung- auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab wesentlich zu wenig Niederschlag wie auch schon im Februar. 
Die Sonne schien weit über dem Durchschnitt.
Überwiegend prägten Hochdrucklagen das Wettergeschehen. Während es am Tage ruhiges, freundliches und  mildes Frühlingswetter gab, wurde es nachts recht frisch, gepaart mit Frost, Reif und Nebel.  Nur am 30. März sorgte ein Sturmtief mit 70% des Monatsniederschlages für wechselhaftes Wetter. 
 
Temperatur

Monatsmitteltemperatur                5.2 °C  
Referenzperiode 1961-1990        +2.2 K
Referenzperiode 1991-2020        + 1.1 K

Die Monatshöchsttemperatur von 18.2 °C wurde am 08. des Monats gemessen.
Monatstiefsttemperatur  erreichte -7.0 °C am 19. März.
Die niedrigste Erdbodentemperatur von -9.4 °C wurde am 19.03. gemessen.
Frosttage = 10
Bodenfrosttage = 17
Eistage = 0
Reifglätte = 1
Eisglätte = 0
Schneeglätte = 0
Glatteis = 0
Sommertage (>= 25 °C) = 0 
Heiße Tage  ( >= 30 °C)  = 0
Tropennächte = 0
Gewittertage = 0
 
Sonne 

Monatssumme                               216 Std. 
Referenzperiode 1961-1990            204 %
Referenzperiode 1991-2020            174 %

heitere Tage (Tagesdurchs. der Bewölkung <1,6/8) =  17
trübe Tage   (Tagesdurchs. der Bewölkung>6,4/8)  =  6 

Niederschlag

Monatssumme                                         9 l/m²  (00-24 MEZ)
Referenzperiode 1961-1990                    18 %
Referenzperiode 1991-2020                    18 %

Den höchsten Tagesniederschlag gab es am 30. März mit 6.0 mm ( 00-24 MEZ ).
Es gab an 8 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 0.1 mm,
an 1 Tag  messbarem abgesetztem Niederschlag,
an  0 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 10.0 mm,
an  0 Tagen messbaren Niederschlag von mind. >= 20.0 mm,
Schnee =0 
Schneeregen = 0
Graupel/Schneegriesel = 0
Gefrierender Regen = 0
Hagel = 0
Nebeltage = 6
Gefrierender Nebel = 2
Tau  = 4 
Reif = 8 
 
Schnee
An keinem Tag wurde eine Schneedecke verzeichnet.

Höchste Windgeschwindigkeit
Die höchste Windgeschwindigkeit des Monats wurde am 22. mit 69.1 km/h gemessen. 
Starker Wind (Windstärke 6) wehte an einem Tag.

Die fünf höchsten März Tagesmaxima
der Temperatur seit 2002
21,8 °C        31.03.2017
20,5 °C        25.03.2010
19,6 °C        31.03.2021
18,2 °C        08.03.2025
17,4 °C        29.03.2003

Die fünf höchsten März Monatssummen
der Sonnenscheindauer in Std. seit 2002
239,6 h        2022
216,0 h        2025
196,1 h        2020
188,1 h        2014
187,8 h        2007

Die fünf niedrigsten März Niederschlags-
Monatssummen in L/m2 seit 2002
8,6 L/m2 2025
8,8 L/m2 2022
10,8 L/m2 2013
18,8 L/m2 2012
24,4 L/m2 2011
 
 ©   www.schobuell-wetter.de

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Nordseeküstenbericht

Witterungsbericht Nordseeküstengebiete Februar 2025​​​​

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Der Januar war milder als im Mittel. Dies machte sich insbesondere an der Anzahl an Frosttagen und Eistagen bemerkbar, die im Vergleich zu den vieljährigen Durchschnittswerten deutlich geringer waren. Den meisten Sonnenschein verzeichneten die Küsten Schleswig-Holsteins.
Anfang Januar zog Sturmtief GINETTE von der Nordsee in den Nordosten Europas. An der Nordsee traten am 1. Januar Orkanböen auf. Die Tagesniederschläge lagen an diesem Tag an der Nordsee und der westlichen Ostsee verbreitet zwischen 10 und 25 mm (Millimeter).
Vom 5. bis 8. Januar beeinflusste Sturmtief BERND das Wetter, welches vom Seegebiet südwestlich von Irland über die Nordsee in den Nordosten Europas zog. BERND sorgte insbesondere am 5. Januar für Tagesniederschläge von teils mehr als 10 mm. Rückseitig der Warmfront des Sturmtiefs strömte am 6. Januar von der Iberischen Halbinsel ein Schwall maritimer Luft subtropischen Ursprungs nach Deutschland. An den Küsten stiegen die Temperaturen dabei auf Werte bis um 12 °C (Grad Celsius). Zudem wurden am 6. und 7. Januar Böen bis Orkanstärke gemessen.
Vorderseitig eines Orkantief westlich von Irland gelangten am 27. Januar sehr milde Luftmassen nach Deutschland. An den Küsten wurden an diesem Tag verbreitet Tageshöchsttemperaturen zwischen 8 und 11,5 °C registriert.
Die meteorologischen Kenntage sind wie folgt definiert:
Eistag = Tag, an dem das Maximum der Lufttemperatur unter 0 °C liegt
Frosttag = Tag, an dem das Minimum der Lufttemperatur unter 0 °C liegt

Die vergleichenden Angaben im Text beziehen sich auf die international gültige Referenzperiode 1961-1990.]

Nordsee
Die Monatsmitteltemperaturen bewegten sich weitgehend zwischen 2,5 und 5 °C . Damit war es um etwa 1,5 bis 3 K (Kelvin) wärmer als im Mittel. Insgesamt traten meist 1 bis 14 Frosttage und örtlich bis zu 3 Eistage auf. Somit gab es zum Teil 5 bis 10 Frosttage und 4 bis 7 Eistage weniger als im Mittel.
  - Die Monatsniederschläge lagen verbreitet zwischen 55 und 80 mm . Das entsprach etwa 90 bis 140 % (Prozent) der Mittel. Am 4. Januar hatte sich gebietsweise eine geschlossene Schneedecke von wenigen Zentimetern Höhe gebildet, welche aber am Folgetag wieder weitgehend verschwunden war.
  - Die Sonne schien meist für 45 bis 65 Std. . Die Sollwerte wurden damit um mehr als 10 %, in Schleswig-Holstein auch mehr als 20 % überschritten.
  - Kräftiger Wind mit stürmischen Böen der Stärke 8 bis 12 Bft (Beaufort) wehte vor allem in der ersten Monatsdekade. Böen von Orkanstärke (12 Bft) traten dabei am 1. und am 7. Januar auf, während am 6. Januar durchweg maximale Böen von 10 bis 11 Bft gemeldet wurden.

Datenbasis : Deutscher Wetterdienst
auszugsweise Abschrift - Text nicht verändert - Aktualisierung jeweils ab 05. d. Folgemonats

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Jahresbericht

Witterungsbericht Jahr 2024  Husum-Schobüll

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Deutschland :
Beschleunigter Klimawandel: 2024 nach 2023 wieder wärmstes Jahr seit Messbeginn.
In Deutschland war noch nie seit Messbeginn 1881 ein Jahr so warm wie 2024. Damit muss der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach 2023 erneut ein „Rekordjahr“ melden. Uwe Kirsche, Pressesprecher des DWD: „Erschreckend ist vor allem, dass 2024 das Vorjahr gleich um außergewöhnliche 0,3 Grad übertroffen hat. Das ist beschleunigter Klimawandel.“ Der sehr milde Winter 2023/2024 sowie das rekordwarme Frühjahr brachten zugleich ungewöhnlich hohe Niederschlagsmengen. 2024 war in Deutschland ein deutlich zu nasses Jahr. Die Sonnenscheindauer lag leicht über dem hierzulande typischen Mittel. 
  - Extreme Temperaturspitzen waren 2024 selten 
Das Temperaturmittel lag im Jahr 2024 mit 10,9 °C um 2,7 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 (8,2 °C). Im Vergleich zur aktuellen und wärmeren Vergleichsperiode 1991 bis 2020 (9,3 °C) betrug die Abweichung 1,6 Grad. Damit setzte sich der beschleunigte Erwärmungstrend fort, der bereits in den Jahren 2023 (10,6 °C) und 2022 (10,5 °C wie 2018) zu neuen Höchstwerten geführt hatte. 2024 sorgte zugleich dafür, dass der lineare Temperaturtrend seit Messbeginn (1881-2024) jetzt auf 1,9 Grad gestiegen ist. 2023 lag er noch bei 1,8 Grad. Nach einem milden Jahresauftakt folgten in der zweiten und dritten Januarwoche eine teils sehr winterliche Phase mit dem Jahrestiefstwert von -19,5 °C am 20.1. im allgäuischen Leutkirch-Herlazhofen. Anschließend begann der Frühling bereits im Februar, der mit beispiellosen 6,6 °C Mitteltemperatur eher einem kühleren April entsprach. Auch das Frühjahr selbst schrieb sich als das Wärmste seit Messbeginn in die Klimastatistik des DWD ein. Auffallend warm zeigte sich auch der Sommer – der August zählte sogar zu den vier Wärmsten seit 1881. Am 13.8. wurde mit 36,5 °C in Bad Neuenahr-Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, die bundesweit höchste Temperatur 2024 gemessen. Im September setzten Hitzerekorde im Nordosten neue Maßstäbe und die anschließend deutlich zu hohe Herbstmitteltemperatur vervollständigte den Charakter des rekordwarmen Jahres.
  - 2024 mit teils extrem nassen Niederschlagsphasen, Hochwassern und Überflutungen
Im Jahr 2024 fielen nach ersten Auswertungen gut 903 l/m² Niederschlag. Das war deutlich mehr als im Mittel der Referenzperioden 1961 bis 1990 mit 789 l/m² und 1991 bis 2020 mit 791 l/m². Das Jahr begann mit einem Winterhochwasser in Niedersachsen, NRW und Sachsen-Anhalt. Besonders niederschlagsreich waren der Winter und das Frühjahr, wobei das hydrologische Winterhalbjahr (November 2023 bis April 2024) in Deutschland das nasseste seit Messbeginn war. Im nordhessischen Trendelburg fiel am 1.8. mit 169,8 l/m² die bundesweit höchste Tagessumme. Im Jahresverlauf wurden vom DWD am Alpenrand und im Schwarzwald mit örtlich über 2600 l/m² die höchsten Mengen gemessen, während der Nordosten der Republik mit regional unter 500 l/m² vergleichsweise trocken blieb.
  - Sonnenschein lag 2024 leicht über den klimatologischen Erwartungen
Mit knapp 1700 Std. lag die Sonnenscheindauer im Jahr 2024 über ihrem Soll von 1544 Std. (Periode 1961 bis 1990). Das gilt auch im Vergleich zur neueren Referenzperiode 1991 bis 2020 (1665 Std.). Insbesondere von der Leipziger Tieflandsbucht über die Oberlausitz bis zur Ostseeküste wurden mit bis zu 2000 Sonnenstunden die höchsten Werte deutschlandweit gemessen. In Teilen Westdeutschlands hingegen schien die Sonne oft nur etwa 1500 Stunden.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Schleswig-Holstein :
Auch im äußersten Norden zeigt sich der beschleunigte Erwärmungstrend. So stieg im Jahr 2024 das Temperaturmittel von 10,8 °C (8,3 °C) auf einen Höchstwert. An den zweitmildesten Februar reihte sich das Wärmste sowie ein niederschlagsreiches Frühjahr. Überdurchschnittlich warm und überwiegend nass zeigte sich auch der weitere Jahresverlauf. Im Flächenmittel wurde eine Jahressumme von 934 l/m² (788 l/m²) gemessen.

Quelle : Deutscher Wetterdienst (DWD) - auszugsweise Abschrift

Husum-Schobüll :
- 2024 Jahresmitteltemperatur  10.5 °C.
- Jahressumme Niederschlag 1077 mm.
Die höchste Tagessumme von 28.4 mm ( 00-24 MEZ ) wurde am 27.11. gemessen.
-  1705 Std. Sonnenschein wurden ermittelt.
Es gab an 17 Tagen eine  Schneedecke ( Max 17 cm),  keine Tropennacht.
- Der Vegetationsbeginn (Grünlandtemperatur) am 07.03.2024 , Ende am 20.11.2024.
Herausragend 2024 die starken Sonneneruptionen ( Geomagnetische Stürme ), in
der Folge waren vielerorts außergewöhnlich starke Polarlichter zu beobachten.

Januar :
Die Januar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Der Niederschlag lag über dem langjährigen Durchschnitt.  Die Sonne schien überdurchschnittlich. Nur wenige Tage nach Beginn des Monats präsentierte sich der Januar recht winterlich. Bis zum 19.01. hielt die Witterung mit Schnee, Reif und auch Glätte an. Danach gestaltete Tiefdruckeinfluss mit weiter zunehmenden milden Temperaturen das Wetter, wobei zeitweise in den frühen Morgenstunden noch mit Bodenfrösten und Glätte gerechnet werden musste. Auch der Wind mit stürmischen und teilweise orkanartigen Böen sorgte für ein paar ungemütliche Tage.  
Februar :
Die Februar-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wesentlich zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Bis auf 3 Tage waren die gesamten Februar Tagesmitteltemperaturen über dem Soll. Somit war der Februar 2024 neben 2022 der wärmste Februar seit Aufzeichnungsbeginn. Ursache waren immer wieder Tiefs, die sehr milde und feuchte Luft heranführten. Kühlere Luftmassen waren nur von kurzer Dauer und führten allenfalls zu Bodenfrösten. Am 22./23. des Monats wurden wir vornehmlich an der Westküste von Sturmtief  Wenke durchgeschüttelt. Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h wurden registriert.
März :
Die März-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonnenscheindauer bewegte sich im Normalbereich.
Anfang des Monats wurde zwischen einem Hoch über Osteuropa und einem Tief über den Britischen Inseln mit einer südlichen Strömung sehr milde Luft herangeführt. Ab Mitte des Monats wechselten dann milde und feuchte Witterungsabschnitte mit kühlerer Meeresluft. Der März 2024 war nach 2007 (7.0 °C) der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn.
April :
Die April-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
2024 wurde in Schobüll die höchste April Niederschlagssumme seit Aufzeichnungsbeginn registriert.
Typisches Aprilwetter, Temperaturen auf und ab, viele Wolken, wenig Sonne, wobei der Niederschlag dominierte.
Mai :
Die Mai-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Am Rande von Tiefdruckgebieten wurde zeitweise feuchte und labile Luft aus Südwest, 
zwischenzeitlich auch trockene warme Luft aus östlichen Richtungen zu uns geführt. 
Zu Starkregen und Gewitter neigende Wetterlagen waren meist nur im südlichen und mittleren SH zu beobachten.
Somit war der Mai in Schobüll von feuchten und auch sommerlichen Witterungsabschnitten geprägt.
Der Mai 2024 war nach 2018 der zweitwärmste Mai in Schobüll.
Juni :
Die Juni-Monatsmitteltemperatur lag nur wenig über dem Normalwert. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Bis zum 20. des Monats bestimmten feucht-kühle Luftmassen unseren Raum und sorgten für ein wechselhaftes, auch zu Starkregen und Gewitter neigendes Wetter mit örtlichen Unterschieden. Danach sorgte Hochdruck für eine sommerliche Episode, zusätzlich mir sehr hohen UV-Werten. Wie so oft beendete dann Starkregen, Hagel und Gewitter am 27. Juni bei schwül-heißer Luft das sommerliche Zwischenspiel.
Verantwortlich war ein Gewittertief aus Südwest mit Unwetter Potential.
Juli :
Die Juli-Monatsmitteltemperatur lag nur wenig über dem Normalwert. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien reichlich.
Der Juli 2024 begann am Rande mehrerer Tiefdruckgebiete in einer westlichen kühlen Strömung, was etliche Tage für unternormale Temperaturen sorgte. Überwiegend sorgte dann ein munteres Auf und Ab von Tiefeinflüssen und Zwischenhochs für ein wechselhaftes Wetter. Mal trockene, warme Tage, dann wieder unter dem Einfluss von feucht-warmer Luft Schauer und teilweise auch Gewitter. Die unwetterartigen Entwicklungen mieden aber unseren Raum.
August :
Die August-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Man konnte es oft schon erahnen, wie es mit dem Wetter weiter geht. Die wöchentliche Abfolge des Wettergeschehens schien nach einem Zeitplan abzulaufen. Zwei bis drei Tage Hoch bzw Zwischenhocheinfluss, danach unter Zufuhr von schwülwarmer Luft Gewitter und Regenschauer, wobei die Intensität örtlich sehr unterschiedlich ausfiel. Auch zwei Sturmtiefs  griffen in das Wettergeschehen ein und sorgten u.a. für eine vorgezogene Apfelernte. Unwetterartige Entwicklungen blieben unserem Raum weitgehend fern. Der letztem Tag im August erinnerte mit seinen nächtlichen Tiefsttemperaturen daran, dass der Herbst nicht weit weg ist.
September :
Die September-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Die ersten Tage des Monats verwöhnten noch mit sommerlichen Temperaturen, abgesehen von einem kleinräumigen Tief mit Gewittern am 04. September. Tiedfdruckeinfluss bescherte uns dann windiges von Regenschauern begleitetes Wetter. Es folgten in den Nächten zu Nebelbildung neigende kühlere teils freundliche Witterungsabschnitte. Zum Ende des Monats wurde es dann erkennbar herbstlicher.
Oktober :
Die Oktober-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien überdurchschnittlich.
Erst zu kalte wechselhafte Witterung, dann beruhigte sich das Wetter und Hochdrucklagen mit häufigen trüben Tagen bestimmten das Ende des Monats Oktober. 
November :
Die November-Monatsmitteltemperatur war etwas zu warm. Es gab zu viel Niederschlag. Die Sonne schien  unterdurchschnittlich.
Trübes Herbstwetter dominierte die erste Hälfte des Monat fast ohne Sonnenstunden, anschließend gab es ein Auf und Ab der Temperaturen mit zeitweiligen winterlichen Niederschlägen sowie Frosttagen und Warmluftzufuhr. Vom 22. bis 24. November bildete sich die erste Schneedecke. Am 27. November sorgte dann ein Sturmtief aus Südwest für eine Dauerregenlage, die wieder kurzzeitig zu einer Hochwasserlage führte.
Dezember :
Die Dezember-Monatsmitteltemperatur war zu warm. Es gab zu wenig Niederschlag. Die Sonne schien unterdurchschnittlich.
Der Dezember 2024 war ein überwiegend neblig-trüber und sonnenscheinarmer Monat. Unter Hochdruckeinfluss bestimmte eine geschlossene Wolkendecke immer wieder auch mit Nieselregen das Wetter. Die milden Luftmassen wurden nur selten von kühleren Temperaturen und stürmischen Winden abgelöst.

 weitere Informationen in Form von Grafiken und Tabellen
 zu den einzelnen Monatsberichten

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